Inhalt:

Zum Angebot

Ich biete Ihnen hier den Blick auf verschiedene Themen, die ich mit unterschiedlichen Interessengrupen bereits vielfach bearbeitet habe. Bitte verstehen Sie diese nicht als ausschließliches Angebot, denn ich bin immer wieder dankbar, wenn Bildungsträger, Führungskräfte oder andere Kunden mich mit Fragen oder Inhalten konfrontieren, die mir noch nicht vertraut sind und zu denen ich mir einen inhaltlichen Standpunkt erarbeiten darf - um zwei Beispiele zu nennen, die jeweils von Leiterinnen aus Kindertagesstätten an mich herangetragen wurden, sollen hier zwei "auftragsklärende" Fragen formuliert sein:

"Wie finden wir den roten Faden in unserem Alltag der offenen achtsamen Pädgogik?"

"Wodurch lässt sich die Position unseres Teams zum Thema "Sicherheit in der Kita" festigen, pädagogisch untersetzen und den Eltern verdeutlichen?"  

Das Bildungsverständnis

Das aktuelle Bildungsverständnis beruht auf neuen wissenschaftlichen Grundlagen, den Aussagen in den Bildungsplänen der Bundesländer und den Berichten der Bundesregierung. Es transportiert sich in einer pädagogischen Haltung, die eine konstruktive Sichtweise auf Kinder und deren Bildungsprozesse zur Folge hat. Diese zu kennen und mit der eigenen in Abgleich zu bringen, ist (m)ein zentrales Anliegen.

Bildungsprozesse beobachten und dokumentieren

Von einem Standpunkt, der anerkennt, dass Kinder einen eigenen, inneren Antrieb haben, die Welt um sich herum, zu erforschen, wird deutlich, dass die Beobachtung jenes Forschens Grundlage der pädagogischen Arbeit ist. Das Wahrgenommene festzuhalten und für Kinder, Eltern und andere an der Bildungsbegleitung beteiligte Menschen zu dokumentieren, ist notwendige Folge der Beobachtung. Was auf welche Weise zu beachten und zu dokumentieren ist, gilt es vorher zu beantworten.

Bildungsprozesse reflektieren und gestalten

In der Konsequenz sorgfältiger Beobachtung und Dokumentation steht die Reflexion von Bildungsprozessen, die ihrerseits Voraus-setzung für eine individuelle und entwicklungs-förderliche Begleitung von Kindern auf ihren Bildungswegen ist. Verschiedene Modelle der Reflexion sind - wissenschaftlich und theoretisch begründet - möglich. Diese zu kennen und geeignete auszuwählen, setzt Maßstäbe für die Qualität der pädagogischen Arbeit. 

Sicherung und Entwicklung (pädagogischer) Qualität

Pädagogische Ansätze

Die wissenschaftliche und praktische Tätigkeit der Vergangenheit hat eine Vielfalt von pädagogischen Ansätzen hervorgebracht, die als Hintergrund der alltäglichen Arbeit in Kindertagesstätten dienen. Die Leitgedanken wichtiger Konzepte zu kennen und sowohl in Verbindung als auch in Abgrenzung zum eigenen gewählten Ansatz zu betrachten, verhilft einerseits zu einem differenzierten Profil und andererseits zu einer fundierten pädagogischen Arbeit.   

Partizipation

In einer (demokratischen) Gesellschaft, in der individuelle und gemeinschaftliche Interessen in Einklang gebracht werden, ist Partizipation ein Grundprinzip des Zusammenlebens. Mitsprache, Mitbestimmung, Mitgestaltung und Mitverantwortung sind vier, aufeinander folgende Schritte in partizipativen Prozessen. Da Kinder, in allen Belagen, die ihr Leben betreffen, ein Recht auf Beteiligung haben, bietet es sich an, die pädagogische Arbeit bezüglich der Gelegenheiten für Partizipation zu überprüfen. 

Inklusion

Hinter der Idee der Inklusion steht die Minimierung jeder Form von Ausgrenzung und damit die Anerkennung von Vielfalt und Individualiät in der Gemeinschaft - ein Gedanke für dessen Umsetzung es noch erheblichen Handlungsbedarf gibt. Der internationale Index für Inklusion beispielsweise bietet eine Orientierungshilfe und einen Ausgangspunkt, um Veränderungsprozesse in Richtung Inklusion anzustoßen.

Kinder mit auffälligen Botschaften

Wenn Kinder sich so verhalten, dass es uns Erwachsenen und anderen Kindern - meist unangenehm - auffällt, dann können wir mit Sicherheit davon ausgehen, dass ein Missverhältnis zwischen den kindlichen Bedürfnissen und den Bedingungen im Umfeld der Kinder vorliegt. Es gilt dann genau zu beobachten, zu reflektieren und den Botschaften ihre Bedeutung zu entnehmen, um anschließend - Schritt für Schritt - die Entwicklungsumwelt der Kinder so zu verändern, dass ihre auffälligen Botschaften nicht mehr nötig sind. 

Resilienz

Der Begriff Resilienz wird im Allgemeinen kurz mit "Widerstandsfähigkeit" übersetzt. Eine genauere Auseinandersetzung lohnt sich jedoch, denn der Umgang mit widrigen Umständen ist für Kinder und Erwachsene, aber auch für Kollegien zu bewältigen. Was jeweils mögliche Belastungen sind (Risikofaktoren) und wodurch Entlastung erlebbar wird (Schutzfaktoren), gilt es konkret herauszufinden.   

Philosophieren mit Kindern

Philosophen und Kinder sind - im wahrsten Sinne des Wortes - Freunde der Weisheit, wobei sie selten nach einer absoluten Antwort suchen, sondern Freude daran haben Fragen zu stellen, sich auf die Suche nach Möglichkeiten zu begeben, etwas finden, dann zweifeln, neu probieren und in ihrer zugleich kritisch und kreativen Weise zu Erkenntnissen - und was noch wichtiger ist, zu neuen Fragen - gelangen. Dabei sind den Themen keine Grenzen gesetzt ... - und wir Erwachsene dürfen durch und mit den Kindern die Freude am Suchen und Finden, die Chancen des Nichtfestgelegtseins, die Tiefgründigkeit des Forsches und das Strahlen der Erhellung wiederentdecken.     

Raumgestaltung - kindgerecht

Kinder in den ersten Lebensjahren (u3)

Da Kinder immer mit Entdeckerfreude, Gestaltungskraft und Erkenntniswille zur Welt kommen, geht es in der Betrachtung von Kindern in ihren ersten Lebensjahren um zweierlei: einerseits um die Verdeutlichung grundlegender Entwicklungsprinzipen, die für alle weitgehend gleich sind und andererseits um die Veranschaulichung der Vielfalt von Entwicklungswegen, bei denen keiner dem anderen genau gleicht. Außerdem ist es wichtig zu überlegen, welche Konsequenzen dadurch für die entwicklungsförderliche Begleitung von Kindern bezogen auf die Gestaltung von Beziehungen, Tagesabläufen und Räumlichkeiten gegeben sind und dabei gilt es manchen Mythos zu entlarven. 

Der Übergang zur Schule

wird in Kürze ergänzt

Spiel - Erfahrungshunger, Wissensdurst und Lernlust

Das Spielen ist für Kinder ein grundlegendes Bedürfnis. Es dient der Sättigung von Erfahrungshunger und Wissensdurst sowie der Befriedigung der Lernfreude. Es kennzeichnet sich durch den freien und erfüllten Umgang mit Zeit, durch das Geschenk sinnvollen Erlebens jenseits von Erhaltungswerten und durch ein Tun mit Spannung und Lösung im Umgang mit einem "Partner", der Mensch, Tier, Material sein kann. 

Meine Methoden

Ich gründete mein Unternehmen wege, weil ich Weiterbildungen, einzelne Vorträge, Gruppen- und Teambegleitungen sowie Einzelcoachings anbiete, um Wege der Veränderung zu ermöglichen. Im Folgenden werden die vier methodischen Zugänge näher vorgestellt. 

Weiterbildungen und Wirkstätten

Weiterbildungen richten sich an Interessierte aus unterschiedlichen Kontexten, während Wirkstätten (auch als Workshops oder Inhouse-Seminare bekannt) an Interessierte des gleichen Umfeldes adressiert sind. 

Beide Veranstaltungstypen können zu allen unter Meine Inhalte formulierten Themen oder zur Bearbeitung anderer spezieller Fragestellungen gebucht werden. Sie besitzen sehr unterschiedliche zeitliche Umfänge (von zweistündig bis hin zu mehrtägig) und sind imWesentlichen durch den Wechsel von theoretischen Impulsen und Phasen des Austauschens oder Erlebens geprägt. Sie dienen der Motivierung, dem Erkenntnisgewinn und der Reflexion. 

Einzelne Vorträge, Referate, Impulse

Für Tagungen, Vortragsreihen bzw. vergleichbare Anlässe biete ich informative Präsentationen zu den unter Meine Inhalte oder anderen angefragten Themen an. Ziel ist hier bspw. die Aktualisierung des Kenntnisstandes oder die Inspiration zur fachlichen Diskussion. 

Gruppen, Kollegien und Teams begleiten

Unter dieser Rubrik finden sich vor allem zwei Herangehensweisen: einerseits die Moderation von Gruppen, damit sich die beteiligten Experten konzentriert und zielorientiert um ihre Inhalte kümmern können und andererseits die Begleitung von Teamentwicklungen, die in unterschiedlichen Phasen und zu verschiedenen Fragestellungen ansetzen: Was ist unsere Wertebasis?, Worin liegen unsere Stärken?, Was sind unsere Ressourcen und wie können wir diese optimiert nutzen?, Wie sichern wir die Qualität unserer Arbeit?, Worin begründen sich unsere immer wiederkehrenden Herausforderungen? Wie lösen wir Konflikte? Was ist unser Bild von der Zukunft? ... . Für diese Arbeit bieten sich - je nach Anliegen - ganze Tage ebenso an wie mehrere kürzere Teamsitzungen über einen längeren Zeitraum hinweg. Im Zentrum steht die Ermöglichung und Gestaltung von Veränderungen.

Einzelbegleitungen

Für individuelle Anliegen biete ich Einzelreflexionen (Coaching, Supervision) mit unterschiedlicher methodischer Ausrichtung an - je nach Fragestellung oder Auftrag handelt es sich um Gespräche, biographische Interventionen, Videofeedbackverfahren, ... . Die Zielstellung liegt meist im Bereich von persönlichen Ist-Soll Abgleichen und der Gestaltung enzsprehender Konsequenzen.

Meine Preise

Ich arbeite mit einem Stundensatz von 85 Euro bzw. einem Tageshonorar von 600 Euro für die Zeit zwischen 9 und 15.30 Uhr, zuzüglich 19% Mehrwertsteuer. In diesem Preis sind in der Regel Kosten für Materialien sowie Vor- und Nachbereitung enthalten. Das heißt ein Termin zur Auftragsklärung und Arbeitszeiten zur Dokumentation der Veranstaltungen werden nicht zusätzlich in Rechnung gestellt.

Ich berechne für jeden Anfahrtskilometer außerhalb Weimars 0,30 Euro, zuzüglich 19% Mehrwertsteuer  Euro bzw. lasse mir Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln erstatten.

Zitat

Dass wir wieder Kinder werden, ist eine unerfüllbare Forderung. Aber, wir können zu verhüten suchen, dass die Kinder werden wie wir.

Erich Kästner

aktuell

Diese Seiten werden derzeit überprüft und überarbeitet. Dennoch finden Sie unter "Zum Angebot" und "Meine Inhalte" Themengebiete zu denen ich mit Ihnen arbeite.


Servicelinks: